Envolisten.: Unterschied zwischen den Versionen

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Das vermarktete Produkt war das eigens produzierte [[Hörspiel]] "Mission Erde". Zu dessen Themen gehören Umweltverschmutzung, Klimaschutz und erneuerbare Energien.
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Das vermarktete Produkt war das eigens produzierte [[Hörspiel]] „Mission Erde“, zu dessen Themen Umweltverschmutzung, Klimaschutz und erneuerbare Energien gehörten.
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Zwei Spezialagenten vom Planeten „Envear“ führen den Hörer durch die spannenden Kapitel des 45-minütigen Hörspiels. Ziel ist es die Menschen dafür zu sensibilisieren, wo diese noch „große Baustellen“ auf der Erde haben.
  
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Zwei Spezialagenten vom Planeten „Envear“ führen den Hörer dabei durch unterschiedliche, spannende Kapitel des 45-minütigen Hörspiels, um die Menschen dafür zu sensibilisieren, wo diese noch „große Baustellen“ auf der Erde haben.
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Gegründet im August 2010, trafen sich 17 Schülerinnen und Schülern der 10. und 11. Klasse wöchentlich, um ihr Projekt zu vollenden. In verschiedenen Abteilungen (Marketing, Finanzen, Kreativteam, Produktion) arbeiteten die Schüler innerhalb ihrer Freizeit. Im November 2010 wurde SPD-Kommunalpolitiker Michael Makiolla auf die Schülerfirma aufmerksam und kaufte sich in diese ein. Schließlich wurde im Tonstudio „Soundworxx“ von Bernhard Weiß in [[Lünen]] binnen zwei Wochen ein Hörspiel aufgenommen.
  
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Im Mai 2011 setzten sich die Envolisten in [[Düsseldorf]] beim „JUNIOR Landeswettbewerb“ gegen neun Konkurrenten durch und wurden zum “besten Schülerunternehmen 2011 in Nordrhein-Westfalen“ gekürt. Die Gewinner durften wenige Wochen später am [https://youtu.be/CCXP-eZ4zlk „JUNIOR Bundeswettbewerb“] in [[Köln]] teilnehmen, wo sie ebenfalls gewannen. Im August 2011 traten sie für Deutschland beim Europafinale in [[Oslo]] an. Die Envolisten verfehlten jedoch das Treppchen und lösten sich danach auf. Der Erlös der Lizenzrechte am Werk sollte in eine Abschlussfahrt fließen.
Gegründet im August 2010 von 17 Schülern aus der 10. und 11. Klasse treffen sich wöchentlich zum Vollenden ihres Projekts. In verschiedenen Abteilungen (Marketing, Finanzen, Kreativteam, Produktion) arbeiten die Schüler innerhalb ihrer Freizeit. Im November 2010 wird SPD-Kommunalpolitiker Michael Makiolla auf die Schülerfirma aufmerksam und kauft sich in diese ein. In [[Lünen]] wurde in nur zwei Wochen im Tonstudio "Soundworxx" von Bernhard Weiß aufgenommen. Im Mai 2011 setzten sie sich in [[Düsseldorf]] beim "JUNIOR Landeswettbewerb" gegen neun Konkurrenten durch und wurden "das beste Schülerunternehmen 2011 in Nordrhein-Westfalen" und durften Wochen später beim [https://youtu.be/CCXP-eZ4zlk "JUNIOR Bundeswettbewerb"] in [[Köln]] teilnehmen, wo sie ebenfalls gewannen. Im August 2011 durften sie für Deutschland beim Europafinale in [[Oslo]] antreten. Sie verfehlten jedoch das Treppchen und lösten sich danach auf. Der Erlös der Lizenzrechte am Werk sollte in eine Abschlussfahrt fließen.
 
  
 
==Trivia==
 
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*Stefan Titze bezeichnet sich innerhalb eines Interviews selbst als "der kreative Kopf des Teams".
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* [[Stefan Titze]] bezeichnet sich innerhalb eines Interviews selbst als „der kreative Kopf des Teams“.
*Der Name setzt sich aus „environment“(Umwelt) und „to listen“(hören) zusammen.
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* Der Name setzt sich aus den englischen Worten „environment“ (Umwelt) und „to listen“ (hören) zusammen.
*Die Schüler hatten sich zur Vertonung den Synchronsprecher von "Dr. House" gewünscht.
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* Die Schüler hatten sich zur Vertonung den Synchronsprecher Klaus-Dieter Klebsch (Stimme von ''Dr. House'') gewünscht.
*Das Unternehmen siegte auf Landes- und Bundesebene gegen 550 Konkurrenten.
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* Das Unternehmen siegte auf Landes- und Bundesebene gegen 550 Konkurrenten.

Version vom 13. Februar 2020, 17:28 Uhr

envolisten. war eine 2010 gegründete Schülerfirma des Städtischen Gymnasium Kamen. Vorstandsvorsitzender war Stefan Titze.

Produkt

Das vermarktete Produkt war das eigens produzierte Hörspiel „Mission Erde“, zu dessen Themen Umweltverschmutzung, Klimaschutz und erneuerbare Energien gehörten. Zwei Spezialagenten vom Planeten „Envear“ führen den Hörer durch die spannenden Kapitel des 45-minütigen Hörspiels. Ziel ist es die Menschen dafür zu sensibilisieren, wo diese noch „große Baustellen“ auf der Erde haben.

Werdegang

Gegründet im August 2010, trafen sich 17 Schülerinnen und Schülern der 10. und 11. Klasse wöchentlich, um ihr Projekt zu vollenden. In verschiedenen Abteilungen (Marketing, Finanzen, Kreativteam, Produktion) arbeiteten die Schüler innerhalb ihrer Freizeit. Im November 2010 wurde SPD-Kommunalpolitiker Michael Makiolla auf die Schülerfirma aufmerksam und kaufte sich in diese ein. Schließlich wurde im Tonstudio „Soundworxx“ von Bernhard Weiß in Lünen binnen zwei Wochen ein Hörspiel aufgenommen.

Im Mai 2011 setzten sich die Envolisten in Düsseldorf beim „JUNIOR Landeswettbewerb“ gegen neun Konkurrenten durch und wurden zum “besten Schülerunternehmen 2011 in Nordrhein-Westfalen“ gekürt. Die Gewinner durften wenige Wochen später am „JUNIOR Bundeswettbewerb“ in Köln teilnehmen, wo sie ebenfalls gewannen. Im August 2011 traten sie für Deutschland beim Europafinale in Oslo an. Die Envolisten verfehlten jedoch das Treppchen und lösten sich danach auf. Der Erlös der Lizenzrechte am Werk sollte in eine Abschlussfahrt fließen.

Trivia

  • Stefan Titze bezeichnet sich innerhalb eines Interviews selbst als „der kreative Kopf des Teams“.
  • Der Name setzt sich aus den englischen Worten „environment“ (Umwelt) und „to listen“ (hören) zusammen.
  • Die Schüler hatten sich zur Vertonung den Synchronsprecher Klaus-Dieter Klebsch (Stimme von Dr. House) gewünscht.
  • Das Unternehmen siegte auf Landes- und Bundesebene gegen 550 Konkurrenten.