UFO071 Spotify

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UFO071 Spotify
Gutearbeitck.JPG
Ein Tweet von Stefan, der mit Gute Arbeit Originals nach Amsterdam zu Louis C. K. fährt.
Veröffentlichung 6. August 2016
Laufzeit 01:01:02 h
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Chronologie
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Folge UFO071 Spotify erschien am 26. August 2016.

Beschreibungstext

Naja, Durchbruch würde ich jetzt nicht sagen. Das ist immer so ein starkes Wort. Genie? Ach Quatsch. Aber gut, etwas stolz sind wir schon, endlich Teil des Mainstreams zu sein. Herzlich Willkommen an die neue Hörergeneration, unser T-Shirt gibt es bestimmt auch in eurer Größe.

Inhalt

  • Ein A-Cappella-Intro wird improvisiert.
  • Florentin und Stefan haben eine gute Nachricht zu verkünden: DAS PODCAST UFO ist ab sofort auch auf Spotify verfügbar. Die Inhalte des Knebelvertrags werden nebulös umrissen, es folgt ein betont unauffälliger Themenwechsel.
  • Stefan isst Babykarotten, ein weiterer Grund für die kritikwürdige Audioqualität.
  • Aufgrund urheberrechtlicher Probleme verkündet Stefan ein neues Intro für DAS PODCAST UFO, was demnächst präsentiert werden soll. Florentin erklärt, durch Treue und coole Meinungen zeichne man sich mehr als DAS-PODCAST-UFO-Hörer aus als durch Nostalgie-Scheiß à la „Früher war alles besser“.
  • Sie geben Preis, dass sie bereits vor einigen Tagen eine Folge aufgenommen haben (zum Thema: Olympische Spiele), aber „komplett gelöscht“ wurde, da die Folge einfach zu schlecht war.
  • Sie unterhalten sich jetzt dennoch über die Olympischen Sommerspiele in Rio de Janeiro.
    • ADHS-Stefan freut sich über die Vielfalt der Sportarten. Stefan hat sich beim schauen gefragt, ob er nun revolutionäre Augenblicke in unterbewerteten Sportarten gesehen hat.
    • Für Florentin wirken einige Sportarten „albern“, am Beispiel der Reitsportdisziplinen. Stefan erzählt von der Teilprüfung im Vielseitigkeitsreiten – dem Geländerennen (Cross Country) –, wo ein Streckenabschnitt wie ein „Wunderwald“ aussah. Später wird über die Absurdität von Dressurreiten gesprochen.
    • Sie stellen fest, dass einige Wettbewerbe wie der 100-Meter-Lauf nur wenige Tage andauern, und stellen die These auf, dass Stadionzuschauer von den Wettbewerben wenig mitbekommen, während der Zuschauer vorm Fernseher sämtliche Informationen serviert bekommt.
    • Deutschland gewinnt jedes Mal im olympischen Sportschießen. Stefan empfindet das als unangenehm, weil die Deutschen dabei immer wie Amokläufer aussehen.
    • Sie fragen sich, ob manche Sportarten nicht zu einfach sind.
    • Florentin erzählt über die Disziplin Moderner Fünfkampf, was er als seltsam empfindet.
    • Über die drei Wettbewerbe im Fechten. Florentin sah einen Reportage über diese Sportart und den Neuerungen der Masken, die ihn an die Band Daft Punk erinnere.
    • Stefan erzählt über eine Szene im Golf: Die Schweizerin Albane Valenzuela schlug zu hart, sodass der Ball hinter der Absperrung an die Zuschauerplätze rollte. Ein alter Mann, der dort im Sitzen telefonierte, nahm den Ball. Auch nach Bitte mehrerer Personen, den Ball wieder dort hinzulegen, wo er war, ignorierte er.
    • Stefan kann mit Bobsport wenig anfangen.
  • Die ersten Prominente, den sie zum ersten Mal hautnah in freier Wildbahn miterlebten:
    • Florentin: der deutsche Rennrodler Georg Hackl irgendwo in Bayern.
    • Stefan: die Boyband Blue in einem Flughafen.
  • Sie unterhalten sich über Pferdepolo. Sie schauten zuletzt ein Video von Conan Conan O’Brien, der bei einem Polo-Turnier teilnahm.
  • Florentin und Stefan verfallen in einen Rant über die Überzüchtung von Hunden und die Leiden der betroffenen Rassen.
Stefans Tweet wurde u. a. auf einer Videowall der Veranstaltungshalle Ziggo Dome gezeigt. Der Ort, wo am Abend Louis C. K. auftrat. Foto von @tim_lecomte
  • Die beiden waren zusammen erst in Köln, weil dort Bill Burr seinen Auftritt hatte. Wenige Tage später fuhren sie mit ihren Kollegen von Gute Arbeit Originals nach Amsterdam – sie berichten von ihren Erlebnissen vom Live-Auftritt des Stand-Up-Comedian Louis C. K., den drei Vor-Comedians und der event-internen Währung Munden. Stefans Tweet wurde auf der LED-Außenfassade und verschiedenen Videowalls des Ziggo Dome gezeigt.
  • Über einen Zehnjährigen, der auf der höchsten Wasserrutsche der Welt starb, veröffentlichten die beiden via Twitter jeweils ihren eigenen Gag (Stefans Tweet und Florentins Tweet). Während Florentin sich über eine Antwort eines Twitter-Users aufregt („Ist jetzt so mäßig witzgeeignet. Früher wäre mir das auch egal gewesen, aber seit man Kinder hat ...“), wundert Stefan sich wiederum um eine Antwort eines Twitter-Users („Wieso? Wäre schön, wenn er zuhause bei seinen Eltern gestorben wär“), was mindestens genauso furchtbar wäre.
  • Stefan stellt Florentin die Frage: Wenn er ein Stefan töten würde, würde er Stefan auch wieder zum Leben erwecken oder eine andere Person wiederauferstehen lassen?
  • Sie singen Springtime for Hitler aus dem Film The Producers.
  • Sie führen eine längere Diskussion über Kunst:
    • Werden heutzutage noch klassische Musik komponiert?
    • Stefan stellt die vage These auf, dass George Lucas heutzutage keine Star-Wars-Filme mehr drehen dürfte, weil Filmproduzenten die Befürchtung haben, seine Filme kommen beim Publikum nicht gut an, da die Filme nicht auf Bücher oder Comics basieren.
    • Florentin behauptet, wenn ein kleiner elitärer Kreis die Kunst fördert, die sie selbst gut finden, der Masse allerdings völlig egal ist (bspw. Adlige fördern Beethoven und Mozart), die Voraussetzung dafür ist, zeitlose Kunst zu erschaffen. Heutzutage sei das unmöglich, da der künstlerische Erfolg von der Masse abhängig ist.
  • Stefan hat mitbekommen, dass im nächstgelegenen Sonnensystem (um Proxima Centauri) der potenziell habitable Planet Proxima Centauri b entdeckt wurde. Florentin ist empört, dass der Planet nicht früher gefunden wurde.
  • Es entbrennt eine Diskussion über den Einfluss der Schwerkraft auf die Rotation: Warum dreht sich der Mond, während er die Erde umkreist, genau 1x um sich selbst? Stefan tut, als hätte er Ahnung; Florentin bleibt skeptisch.
  • Erhebliche Audioprobleme sind bemerkbar.
  • Physik-Experte Philipp Hauptmann wird angerufen und erklärt, dass das Verhalten des Mondes mit dessen permanentem Energieverlust (Ebbe und Flut) zusammenhängt. Stefan ist stolz, dass er den Begriff gebundene Rotation bereits kannte.