Rollbrettführerschein

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Bei einem Rollbrettführerschein handelt es sich um ein Dokument, welches belegt, dass der Inhaber desselbigen in der Lage ist, ein Rollbrett ordnungsgemäß zu führen.

Forderungen nach einem bundeseinheitlichen Rollbrettführerschein wurden das erste Mal laut, als 2006 bei einem tragischen Unfall in der Turnhalle der Osterfeld Grundschule in Unna ein Sportlehrer und vier Schüler einer zweiten Klasse tödlich verunglückten, zwölf weitere wurden zum Teil schwer verletzt. Der Bundestag arbeitete daraufhin einen Gesetzesentwurf aus, der ab 2007 das Rollbrett als zusätzliche Klasse in die bisherigen Führerscheinklassen integrieren sollte. Die Rollbrettführerscheinprüfung sollte an staatlichen Grundschulen durchgeführt werden. Der damalige Verkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) sprach von einem "Erfolg auf ganzer Linie", der die "Turnhallen der Republik wieder sicher" machen sollte.


Da die EU die "Richtlinie 2006/126/EG über den Führerschein" im Dezember 2006 verabschiedete, sucht man das Rollbrett in den aktuellen Führerscheinklassen jedoch bis heute vergeblich. Dieser Umstand trifft vor allem bei EU-kritischen Parteien auf Unverständnis. Bernd Lucke (ehemals AfD) hierzu: "Wir können nicht zulassen, dass der Standardisierungswahn der EU deutsche Kinder gefährdet!"