UFO116 Tresor

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Folge UFO116 Tresor erschien am 29.10.2017.

Beschreibungstext

Schauder! Die beiden Gruftschleicher Graf Stefan Terrortitze und Florennsoschnelldukannst Will laden zum schaurig-blutigen Horrorbankett. In diesem Podcast hört dich niemand schreien. Lauf solange du noch kannst!

Inhalt

  • Eingangsthese Stefan: "80 % des Erfolgs eines Podcasts hängen davon ab, einfach durchzuhalten und irgendwie einigermaßen technische Probleme zu bewältigen"
  • Eingangsthese Florentin: "Kaufste billig, kaufste 2x" (Bsp.: Lidl-Kopfhörer)
  • Florentin und Stefan spekulieren darüber, wann Podcastequipment im Lidl/Supermarkt angekommen sein könne
  • Stefan hat seine Seele an den Luke-Mockridge-90er-Sentimentalitätshumor verkauft und wird seitdem von Florentin verulkt
  • Scheren als sensibles Thema im Kindergarten
  • Zackenscheren u.ä. entbehren jeglicher Kreativität
  • die Phasen des Stefan T.:

Rückblick: 1. Frauenphase, 2. Bandphase, 3. Muckiphase, 4. Formel 1-Phase. Nun: Regressionsphase (Stefan wird wieder zum Kind, redet nur über Kindersachen, hat sich einen Zauberwürfel besorgt, ernährt sich von Kellogg's Tresor-Müsli, liest beim snacken die Rückseite der Verpackung, hat sich das Mickey Maus-Heft gekauft)

  • Statement von Stefan: Das alles geschah unterbewusst. Der Rubik's Cube ist für ihn beruhigend, der "back to the roots-fidget spinner", und eher ein Symbol der Hipsterbewegung. Insgesamt gibt er Florentins Beobachtungen recht; führt seinen infantilen Rückschritt auf das Berufsleben zurück
  • Florentin interpretiert Stefans Verhalten als Suche nach einem USP [Alleinstellungsmerkmal] - "der, der immer den Rubik's Cube in der Hand hat"; evtl. sei dies auch Teil eines neuen Trends (Retrophase). Florentin charakterisiert Stefan als Vorreiter. Stefan gefällt sich in dieser Rolle.
  • alles was links ist, ist negativ (auf links gedreht, Linkshänder, linksextrem)
  • Wie lässt sich das Aufkommen eines neuen Trends definieren?

Vorschlag Stefan: Laola-Effekt; Vorschlag Florentin: Kafka-Effekt [Literatur vor Kafka wird im Nachhinein als Vorbereiter dessen gelesen/interpretiert]; Synthese: Kafka(-La)ola-Effekt

  • Kinder werden immer schneller erwachsen, folgerichtig werden, so Florentin, Erwachsene wieder kindlicher (Cartoons schauen ist wieder im Trend etc.)
  • Netto-Story von Stefan: ca. 25-jähriger vor ihm an der Kasse, wilde Haare, wilder Bartwuchs, unfassbar nervös. hatte Rubik's Cube in der Hand und diesen während des Einkaufs mit einer Hand nebenbei gelöst. Stefan hat ihn zunächst ehrfürchtig beobachtet ("sein Gehirn scheint unterbeansprucht", "er muss ein Genie sein"). Auch von dessen Einkauf (Nudeln+Pesto) ist Stefan beeindruckt: "schlaue Leute essen Nudeln mit Pesto" [Einwurf Florentin: Was ist Pesto?; die Diskussion wird vertagt] Beim Bezahlen - der Coolio hat den Würfel bereits zum dritten Mal gelöst - stellt sich heraus, dass dieser seinen PIN vergessen hat. Dann meint er, er könne sich den PIN mit der Form merken, die die Zahlen auf dem Nummernblock bilden. Stefan findet nun das Getue des jungen Herrn "sehr klischeehaft" und "lame".
  • Florentin berichtet, dass er schon recht früh im Bankenwesen Zuhause gewesen sei. Mit 8 besaß er bereits ein Konto mitsamt Überweisungsordner. Stefan bezweifelt, ob es sich dabei nicht eher um einen Spielzeugordner gehandelt habe. Florentin beteuert jedoch die Echtheit, er besitze den Ordner bis heute. Im Folgenden bringt Florentin im Zusammenhang mit seiner Kontokarte einen GiroHero-Gag [den nur Menschen verstehen können, die auch die Werbung mit Klaas gesehen haben]. Neben Florentins erster Merkfähigkeit (die vier Powerranger) war der vierstellige PINcode sein erstes "Geheimwissen". Von nun an fühlte er sich permanent bedroht und überlegte, wie er sich die Nummer einprägen könnte, ohne dass man sie aus ihm "herausfoltert".
  • Passwort-Übermittlungsstories von Florentin (F.E. Masterclass) und Stefan (NMR)

Lösungsidee von Florentin: zehnstelliges Passwort mit je einer Zahl auf zehn Personen aufteilen, die einzeln in einem Raum sitzen, von einer elften, unabhängigen Person jew. in den Raum mit dem Computer geführt werden um ihre Zahl einzutippen (der Bildschirm bleibt schwarz, sodass man nicht weiß, wer vor einem schon dran war und welche Zahl dieser eingetippt hat)

  • Florentin: "die eigentliche Furcht ist nicht, dass jemand dein Passwort weiß, sondern dass jemand weiß, was dein Passwort ist"
  • Stefans Faszination für das Bankwesen in seiner Jugend wurde der Lächerlichkeit preisgegeben, weil er ein Jeans-Sparbuch bekam
  • Florentin: in manchen Dingen wollen Kinder erwachsen sein, in manchen nicht. Bsp: Turtles-Rucksack ja, Turtles-Sparbuch nein. Stefan pflichtet bei: "Kinder sind inkongruent"
  • Stefan berichtet von seiner Sammelleidenschaft in der Kindheit: So wie Florentin hat er u.a. auch Euros gesammelt. Beide hatten das Problem, dass ihre Sammlung zeitweise wieder kleiner wurde, weil sie das gesammelte Geld für Snacks ausgaben.
  • die beiden diskutieren über die verschiedenen Einprägungen auf den Euromünzen und bemängeln u.a. die Eintönigkeit der irischen Münze (Harfe)
  • Florentin: "Wir leben in einer Zeit, in der Helden fallen und fliegen. Die Menschen, zu denen man jahrelang aufgeschaut hat, liegen plötzlich im Dreck." (Bsp: Weinstein, Cosby, ..)
  • gravierende Folgen, wenn Da Vincis Lebenswerk als dämlich enttarnt würde (Theorie Stefan: er wurde ironisch abgekultet) Florentin meint, Da Vincis Vitruvianischer Mensch sei "offensichtlich bullshit". Fazit: "Der goldene Schnitt ist bullshit."
  • Story von Stefan: Auf dem Weg zur Arbeit weicht er auf dem Bürgersteig einer Person aus, die jedoch auch noch einen Hund dabei hat, bzw. lässt diese vor. Der Köter hat sich extrem viel Zeit gelassen. Stefan stellt sich die Frage: Er als Mensche wartet gerade auf einen Hund. Was ist eigentlich die führende Spezies auf dem Planeten?

Frage von Florentin: Hätte Stefan einem Kind Platz gemacht? Stefan: klar. - Florentin bekennt, dass er Kinder manchmal absichtlich schlecht behandelt, um ihnen eine Lektion zu erteilen. Florentins Regel für die Straße (wem man aufeinander zu geht) [gilt nicht für Arschlöcher und Kinder]: "jeder weicht zur Hälfte aus"

  • Stefan und Florentin sprechen über Fontanellen, wobei beide den exakten Terminus nicht kennen ("Fratella", "Lamella"), bis Stefan "Kind Loch im Kopf" googelt.
  • Sollte man Kindern Hüte aufsetzen?

Stefan: Topfschnitte sind perfekt für Kinder (Dämpfen den Aufprall des Schädels); Florentin: Viele Erfindungen werden für selbstverständlich genommen (z.B. Treppe). Das einzige, das für ihn nicht selbstverständlich ist, sind Hüte. - "Der natürliche Hut ist die Hand."

  • Stefan ist begeistert von "flachen Rolltreppen" [Fahrsteigen];

Idee von Florentin: Skilifte oder Katapulte an Flughäfen

  • Wie lang braucht Stefan zum Lösen des Rubik's Cubes?

Im Livetest [angeblich] 3,50 Sekunden - "neuer Weltrekord"

  • Florentin: Es ist "megaleicht, einen neuen Weltrekord zu stellen", z.B. "Jo-Jo in das tiefste Loch geworfen"

Er bemitleidet den GWR-Notar, der für Scheißwetten um die Welt reisen muss

  • Bei Wetten, Ddss.? durfte man z.B. kein professioneller Baggerfahrer sein, wenn man sich mit einer Baggerwette bewarb. - Doch woher soll man dann einen Bagger haben?!
  • Stefan findet es bis heute fraglich, warum die Show so ein Erfolg war. Florentin verweist auf das Baseball-Geheimnis ("es plätschert so dahin")

Stefan: "Eine gute Show braucht Raum zum Strecke machen", "Samuel Koch hat die Show ruiniert

  • Die beiden unterhalten sich über sog. Lagerfeuer-Sendungen. Im Gegensatz zum Kino werden hier Leute zusammen gebracht, weil die Show durch Langweile o.a. Lücken Raum gibt, um sich nebenbei zu unterhalten.

Stefan: "Gute Filme sind nicht zu gut."

  • Füße hochlegen ja oder nein?

Stefan ist ein "typischer Fußhochleger", Florentin nicht. Stefan verweist auf die Vorzüge einer L-förmigen Couch.

  • Stefan findet Flundern sehr faszinierend, weil sie "das einzige asymmetrische Tier" sind.
  • Entwicklung Mensch vs. Tier

Florentin: "Mit dem Stehen kommt das Liegen"; Frage: Können Schlangen stehen?

  • Vor seiner Kinderphase hatte Stefan noch eine Chamäleonphase, v.a. weil sie "crazy Hände" haben.
  • Abendroutine

Stefan: 1. Laptop auf Bauch, aufrecht sitzend, Kissen im Rücken; 2. Bauchlage, Laptop auf der Matratze; 3. seitlich liegend, Laptop zur Seite gekippt; 4. Laptop aus, Podcast hören (die Zeitspanne umfasst ca. 2h) Florentin: startet bei 2.

  • Florentins neue Leidenschaft: Baden

sein Körper ist inzwischen so weich, dass man durchgreifen kann; schwammartig; gläsern

  • neuer [Fehl?]Kauf von Stefan: ein Tisch für die Badewanne

Stefan ist pro, Florentin contra Badewannenkissen ("der Körper muss sich der Badewanne anpassen, nicht andersrum")

  • Florentin: einzig verbleibende Schwäche von Smartphones ("Erfindung, die sich so langsam ihrer Vollendung neigt, genauso wie Treppen"): Touchscreenfunktion funktioniert nicht mit nassen Händen
  • Unterwasserlautsprecher: gefährlich?

Florentin verweist auf die Prämisse seines Vaters "das ist doch das erste, woran die [Hersteller] denken" (Produzent möchte ja nicht, dass der Kunde stirbt, wenn er das Produkt benutzt)

  • Stefan berichtet von einer mangelhaft geprüften Fahrattraktion auf einer Kirmes, die angehalten werden musste, weil der Bügel nicht richtig hielt. Dennoch hat er sein Vertrauen in Fahrgeschäfte nicht verloren.
  • körperlich ängstliche Menschen (Körper aktiv schützen) vs. solche, die ihren Körper aktiv in Gefahr bringen

Stefan (Typ A) z.B. hat sich beim Fußball immer weggedreht, wenn jemand beim Schuss stark ausgeholt hat. Florentin rechnet sich selbst auch eher Typ A zu, sei aber in seiner Kindheit als Handballtorwart noch furchtlos gewesen.

  • Florentin bewahrt Taschentücher in seiner Gesäßtasche auf, sodass Stefan beim Schneuzen mit dessen Tempo noch die Wärme spürt.
  • Lebensweisheit von Stefan: "Das nächste Taschentuch ist nicht weit", eigentlich kann alles als Taschentuch verwendet werden, z.B. Papier, Servietten, Socke
  • Stefan fragt sich: Ist Masturbation in Socken ein Ding?

Florentin verweist auf Komfort und "Vaginalcharakter"

  • miese Start-up Idee: "3 Socken" - wenn man eine verliert, hat man noch eine weitere
  • Stefan möchte die Wiederaufnahme der Produktion von Mentos Energy anregen ("der perfekte Wachmacher für zwischendurch") und sucht Mitstreiter zur Finanzierung. Im Internet tummeln sich Milliarden von Interessenten.
  • Florentin hat "nie verstanden, wie man Mentos essen soll"

Stefan: Es ist sortenabhängig: Je fruchtiger, desto länger will man sie im Mund haben. Im Unterschied zu Fisherman's Friend (FF-Sättigung) ist die M-Sättigung nicht so schnell erreicht, meist isst man mehrere/die ganze Packung. (Ersten Drops: Kurz aufweichen lassen, dann kauen. Ab dem zweiten Drops werden die Kauphasen immer kürzer, die Lutschphasen länger.

  • Florentin lüftet ein Geheimnis: Es sollte ein Gute Arbeit-Schokoriegel mit Fruchtgummifüllung produziert werden. Haribo forderte jedoch eine Mindestmenge von 60 Tonnen.
  • Florentin lobt die neue Mentossorte Lakritz-Mint. Stefan merkt an, dass solche Leute wie Florentin seinem Vorhaben zur Rückkehr des Mentos Energy schaden würden.
  • Florentin: Die Mentosmaschinerie läuft 24/7. Stefans Forderung nach einer Charge Mentos Energy könnte des Kreislauf stören und dazu führen, dass in Deutschland Mentosknappheit herrscht. Stefan teilt diese Befürchtung nicht, "lieber Mentos Knappheit als Mentos Energy Knappheit".

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